Appell für Soziales und gegen Rechts
Die Ergebnisse der Sondierungsgespräche zwischen CDU/CSU und SPD sind ein Offenbarungseid für die SPD. Statt aus der Wahlniederlage Konsequenzen zu ziehen und sich auf ihre sozialen Werte zu besinnen, scheint die Partei bereit zu sein, rechtspopulistischen Ideen zu folgen. Die geplante Einschränkung des Familiennachzugs und verschärfte Grenzkontrollen haben nichts mit sozialer Gerechtigkeit zu tun – sie sind das Gegenteil von Sozialdemokratie! Eine solche Politik reißt Familien auseinander, drängt Schutzsuchende in die Illegalität und sabotiert gezielt die Integration.
Wer glaubt, die AfD mit deren eigenen Forderungen bekämpfen zu können, hat nichts verstanden. Eine Politik der Abschottung macht rechtsextreme Positionen nicht schwächer, sondern legitimiert sie. Die SPD verrät ihre eigenen Grundsätze: Solidarität, Integration und Gerechtigkeit. Eine Partei, die ihre Seele für eine Regierungsbeteiligung verkauft, verliert ihre Glaubwürdigkeit und ihre Wähler.
Die SPD muss jetzt aus ihrer Wahlniederlage die richtigen Konsequenzen ziehen – mit einer klaren Rückbesinnung auf sozialdemokratische Werte. Eine Parteiführung, die bereit ist, all das zu opfern, ist nicht länger tragbar. Saskia Esken sollte die Verantwortung übernehmen und zurücktreten. Die SPD braucht jetzt eine Führung, die glaubwürdig für soziale Gerechtigkeit steht und nicht für einen rechtspopulistischen Kuschelkurs mit der CDU.
Die Parteigremien der SPD tragen jetzt die Verantwortung. Ihr habt die Macht, diesen Kurs zu stoppen! Nutzt die anstehenden Abstimmungen, um klar „Nein“ zu sagen zu einer Migrationspolitik der Abschottung und Ausgrenzung. Zeigt Rückgrat und fordert eine Rückkehr zu echter Sozialdemokratie!
Wenn ihr jetzt schweigt, verliert die SPD ihre Seele – und Deutschland eine Partei, die für Gerechtigkeit und Integration kämpft. Nutzt eure Stimme – bevor es zu spät ist!